mit Adjutanten Martin Dickau und Manfred Gronewold
"Em Hätze Fründe"
Paragrafen:
Wir, das hochamtlich, höchst närrische und durch nichts zu erschütternde Dreigestirn von Ahrweiler,
Prinz Harry I.
Bauer Lutz I.
Jungfrau Coralie I.
regieren das jecke Volk der Stadt in der Session 2025/2026. Verlesen von den Adjutanten Manfred und Martin, verordnen wir hiermit feierlich und mit offiziellem Kamelle-Siegel:
§1 Unser Rückzugsort zum Auftanken der Reserven soll die Eifelstube sein, die wir hiermit zur Hofburg mit dem Namen „Eifel-Hätz“ erklären. Damit die Hofburg auch aus der Ferne gut zu erkennen ist, wird Malermeister Dirk Sonntag verpflichtet, ein ansprechendes Schild zu kreieren und anzubringen
§2 Die Himmelsburger Straße wird ab sofort zur Prinz-Charming-Allee erklärt. Denn wer hier entlangspaziert, soll nicht nur himmlisch, sondern auch charmant daher schreiten. Die ehrwürdige Schützbahn wird umgetauft in Buure-Jass. Jeder Schritt im 3x11-Takt des Karnevals, jeder Parkplatz eine Tanzfläche. Die Grafschafter Straße wird ab nun offiziell zum Jungfernstieg erhoben. Wer dort entlang geht, muss mindestens einmal kokett lächeln und mit den Hüften wackeln. Alle Anwohner in den Straßen sind verpflichtet, Ihre Haustüren mit Herzchen und Luftschlangen zu verzieren
§3 Jetzt schießen wir den Vogel ab: Unser Ehrengast, König der Bürgerschützen und bekennender Effzee-Fan Dieter Zimmermann wird zur Prunksitzung verpflichtet, dort gemeinsam mit Hutenmeister Heinz-Peter Hoppe das Fohlenlied im Borussentrikot zu singen. Um Terminkollisionen mit unserem Freund Hoppe zu vermeiden, weisen wir die Bevölkerung an, gesund zu bleiben.
§4 Unsere Herzens-Gärtnerei Wershofen wird zur Dreigestirns-Hofgärtnerei ernannt. Sie soll für rot-weiße Strüssjer sorgen, die wir an die wunderbar verkleideten Damen auf der Prunksitzung und im Rosenmontagszug mit Liebe verschenken können.
§5 Unsere Familien und Freunde werden feierlich verpflichtet, beim Rosenmontagszug mitzulaufen. Ausreden wie „ich hab Rücken“, „der Hund hat Husten“ oder „ich steh lieber am Rand“ zählen nicht – denn echte Fründe sind mittendrin statt nur dabei! Also: Schuhe putzen, Bützjer üben und die Lachmuskeln aufwärmen – denn nur gemeinsam machen wir den Zoch bunt und jeck! Die Fußgruppe ist durch den Zugleiter vor dem Tollitätenwagen zu platzieren.
§6 Unsere Kinderprinzessin Helena I. wird hiermit in unser Motto „em Hätze Fründe“ eingebunden, um uns an jeder möglichen Veranstaltung zu begleiten und dort das Publikum zu begeistern. Die kleinen und mittleren Funken werden hiermit feierlich, fröhlich und unwiderruflich zur Tagesbegleitung verpflichtet.
§7 Unser Bürgermeister Guido Orthen und Ortsvorsteher Ferdi Heuwagen mögen höchstpersönlich dafür sorgen, dass die prächtige Niederhutstraße spätestens bis Rosenmontag so glänzt, dass selbst ein Karnevalswagen mit drei Tonnen Kamelle noch problemlos hindurchpasst. Ob sie dabei Besen, Schaufel oder die königliche Straßenbaukunst bemühen, bleibt ihnen überlassen – Hauptsache, die Stross ist frei, bevor der erste Tusch erklingt und der Senat und das Dreigestirn in die Kurve schaukelt.
§8 Der ABC nimmt das Motto des Dreigestirns für die Zugteilnahme auf. Unser langjähriger Freund des Dreigestirns, Gerd „Maxe“ Treffer, wird als rot-weiß gekleideter Hofnarr die Gruppe anführen. Die Teilnehmerzahl sollte mindestens den Jahren der Mitgliedschaft des Dreigestirns beim ABC entsprechen. Dazu hat er für die Sicherheit des Dreigestirn-Wagens und der Legendenbegleitung sechs gestandene, volljährige Spieler als Wagen-Engel zu organisieren.
§9 Die Großen Funken und die Ahrweiler Stadtgarde weiß-rot werden hiermit offiziell – und ohne Ausrede, selbst nicht bei Grippe, Schwiegermutter oder verlorener Uniformjacke – zu allen Abendterminen und Auswärtsterminen als stolze Begleitung berufen. Und weil’s noch nicht reicht: Zum Dreigestirns-Ball müssen beide Garden die Tanzbeine schwingen und einen Gemeinschaftstanz zu dem Lied „Echte Fründe“ darbieten. Ob „Beine hoch“, „Überschlag“ oder synchrones Hopsen im Takt des Liedes – Hauptsache, es sieht so aus, als hätten sie’s geprobt! Sollte eine der Funken den Schritt verfehlen, darf die Stadtgarde gnädig mitmarschieren – und wenn die Stadtgarde stolpert, dürfen die Funken das Ganze gerne als akrobatische Einlage verkaufen.
§10 Das letztjährige Prinzenpaar Prinzessin Maria I. und Prinz Kai I haben es schon angekündigt - Und wir erschaffen nun die Tradition! Die Möhnen werden jetzt zum dritten Mal verpflichtet, das offizielle „Ablass-Organ“ der Ahrweiler Narren, also den Nubbel, zur Welt zu bringen.
§11 Alle Bürgerinnen und Bürger unserer Heimatstadt – egal ob jung, alt, tanzwütig, sangesfreudig oder kamellesüchtig – werden hiermit von Amtswegen aufgefordert, an allen Karnevalsveranstaltungen der AKG und an unserem Rosenmontagszug teilzunehmen. Das Mitsingen von Karnevalsliedern ist ausdrücklich erwünscht, auch wenn man die Texte nur ungefähr kann (lautes „Lalalala“ wird amtlich anerkannt).
Verordnet, vorgelesen und verkündet am 15. Novemer 2025 im Helmut-Gies-Bürgerzentrum
mit Adjutantin Lucie Baum
Bunt wie ein Regenbogen, so fröhlich und fein,
zieh ich mit euch Jecken ins Narrenreich ein!
Aus Ahrweilers Herz, nach Regen und Flut,
bring ich euch Freude, Kraft und Mut.
Lasst uns die Welt in Regenbogen farben bemalen -
denn Lachen und Freude sollen überall strahlen!
Paragrafen:
Im Namen des Frohsinns, der Farbenfreude und des jecken Herzens, ordne ich, Prinzessin Helena die Erste, zu meiner närrischen Regentschaft in der Session 2025/2026 Folgendes an
§1 Der Vorstand der AKG wird hiermit verpflichtet, mein königliches Zuhause prachtvoll bunt zu schmücken und es Bunt, fröhlich, mit Luftballons und Girlanden, in ein funkelndes Regenbogenschloss zu verwandeln!
§2 Eine Prinzessin wohnt nicht einfach so in irgendeiner Straße – das ist ja wohl klar! Darum befehle ich mit großer Freude, dass die Schützbahn ab sofort den neuen, royalen Namen „Helenas Regenbogenallee“ trägt und offiziell umbenannt wird. Und selbstverständlich hat unser geschätzter Bürgermeister Guido Orthen persönlich dafür zu sorgen, dass dieser königliche Erlass mit würdigem Glanz umgesetzt wird.
§3 Die mittleren Funken werden hiermit zu meiner offiziellen Begleitung ernannt. Des Weiteren erhalten sie den festlichen Auftrag, im Frühjahr oder Sommer ein fantastisches Grillfest zu organisieren, das uns als Gruppe immer in Erinnerung bleibt!
§4 Meine ganze Familie und all meine Freunde laufen beim Rosenmontagszug als kunterbunte Fußgruppe in Regenbogenfarben mit viel Spaß mit. Die Gruppe soll so bunt werden, dass selbst die Papageien neidisch gucken!
§5 Für die Gestaltung meiner Regenbogengruppe an Rosenmontag bestimme ich niemand Geringeres als meine lieben Tanten Anna, Michi und Maren. Sie werden die Fußgruppe in den schönsten Farben schmücken – mit Schleifen, Glitzer, Tüll und vieles mehr.
§6 Damit ich, Prinzessin Helena I., am Rosenmontag hoch oben auf meinem prunkvollen Karnevalswagen stehen, stolz winken und mit vollen Händen Kamelle werfen kann, ordne ich an: Sechs mutige, zuverlässige und fröhliche Wagenengel aus meiner Nachbarschaft stellen sich in den Dienst der royalen Sicherheit und begleiten meinen Wagen.
§7 Ich, Kinderprinzessin Helena I., verkündet mit königlichem Ernst und jeckem Herzen: in der heißen Phase meiner Regentschaft, die bereits in der Woche vor Weiberdonnerstag beginnt und erst an Aschermittwoch endet, werde ich von sämtlichen Hausaufgaben befreit! Meine Lehrerinnen und Lehrer werden gebeten, diese glanzvolle Ausnahme mit einem Augenzwinkern zu würdigen. Denn in dieser Zeit gilt: Keine Grammatik, sondern Glitzer! Keine Aufgaben, sondern Alaaf!
§8 Ich befehle meiner lieben Klasse auf meiner Karnevalssitzung, der „Jecke Pänz Party“, die am 24. Januar 2026 hier im Bürgerzentrum stattfinden wird, einen tollen Tanz zu dem Lied „Regenbogenfarben“ von Kerstin Ott und Helene Fischer einzustudieren. Und wer aus dem Takt gerät, macht einfach mit noch mehr Freude weiter – Hauptsache, es knallt vor Farbe und Herz!
§9 Familie Baum darf während der Session mir und meiner Adjutantin, ein super cooles, blitzendes BMW-Mobil als Elterntaxi zur Verfügung stellen. Meine Eltern sollen mir als Chauffeure zur Seite stehen! Dabei gelten folgende royale Mindeststandards
§10 Wenn die Session vorbei ist, dann heißt es: Entspannen wie eine Prinzessin. Meine Patentante wird mich nach dem ganzen närrischen Trubel mit einem herrlichen Wellnesstag verwöhnen.
§11 Und nun – der große Schlussakkord! Mein Patenonkel wird nach der Session mit mir und meinen Cousins Moritz und Theo ins Phantasialand reisen, wo wir Achterbahn fahren, lachen und Zuckerwatte essen, bis uns die Pappnasen wackeln!
Verordnet, vorgelesen und verkündet am 15. November 2025 im Helmut-Gies-Bürgerzentrum
